Rassismus in der Leistungsgesellschaft und die Sarrazindebatte

Freitag 21.10.2011, 20 Uhr

Die “Sarrazindebatte” führte zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken.

Der Ende August erschienene Sammelband “Rassismus in der Leistungsgesellschaft” fragt nach den Hintergründen und Bedingungen für die Erfolgsgeschichte des Sarrazin-Buches. Wie ist die ‚Sarrazindebatte‘ mit hegemonialen Diskursen und Bestrebungen von Teilen der Elite verbunden? Wie werden die Themen Einwanderung und Ökonomie, Rassismus und Leistungsgesellschaft miteinander verknüpft?

Sebastian Friedrich, Herausgeber des Sammelbandes, wird in der Veranstaltung einen Überblick zu diesen Debatten geben und den Sammelband vorstellen.

Über den Autor: Sebastian Friedrich lebt in Berlin, ist Redakteur von kritisch-lesen.de, freier Mitarbeiter der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin, Aktiv bei KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt), Mitglied des AK Rechts und der Diskurswerkstatt des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und aktiv im Netzwerk der edition assemblage in Münster.

Eine Veranstaltung des AstA der Uni Münster- Projektstelle Rassismuskritik,

in Zusammenarbeit mit edition assemblage

www.asta.ms

www.edition-assemblage.de/

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