13.12. Solikonzert und Party in der Baracke

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Buchvorstellung “Zwangsräumungen verhindern” mit dem Autor Peter Nowak

Am Dienstag, 27. Mai um 19:30Uhr im krachtz.

Seit Jahren werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt, weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einigen Monaten lassen sich Mieter*innen nicht mehr still vertreiben. Die Berliner Kampagne „Zwangsräumungen verhindern“ mobilisiert mittlerweile wöchentlich gegen Räumungen. Das Buch geht auf ihre Vorläufer in der Weimarer Republik ein, und wirft einen Blick auf Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor ist.

Ein Interview mit der SozioIogin Ceren Türkmen widmet sich der Frage, warum sich viele Menschen mit migrantischen Hintergrund gegen Zwangsräumungen wehren. Ein Kapitel behandelt den Widerstand von Senior*innen und die öffentlichen Reaktionen darauf. In einem Interview mit Aktivist*innen geht es um die Perspektiven und Grenzen des Widerstands gegen die Zwangsräumungen.

Veranstaltet von Bündnis Recht auf Stadt Münster, edition assemblage, FAU Münsterland und unterstützt vom AStA der Uni-MS

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Diskussionsveranstaltung zu den entstehenden Wohncontainern am Nieberding

Liebe Nachbar_innen in der Nieberdingsstraße,

wie Ihr vielleicht schon aus der Lokalpresse erfahren habt, werden ab August in der Nieberdingsstraße „Wohn“-Container für ca. 50 Geflüchtete aufgestellt. Derzeit müssen in Münster immer mehr Geflüchtete in Containern leben, weil die Stadt in der vergangenen Zeit die Schaffung von ausreichend Unterkünften für Geflüchtete sowie auch generell von bezahlbaren Wohnraum vernachlässigt hat. Wir möchten Euch am Freitag, den 16. Mai um 20 Uhr ins krachtz/Don Quijote (Nieberding 8) einladen, um gemeinsam mit Euch ins Gespräch darüber zu kommen. Nach einem kurzen Input über die aktuellen Planungen und die Unterbringungssituation von Geflüchteten in Münster, wollen wir überlegen, wie wir unsere neue Nachbarschaft hier willkommen heißen können. Im Anschluss daran gibt es wie jeden 3. Freitag im Monat die krachtz-Kneipe. Kommt vorbei!

Viele Grüße vom krachtz, Don Quijote und Antiraplenum

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Kneipe im krachtz

Ein kurzer Hinweiß, dass wir nur noch 1x im Monat, nämlich immer am 3. Freitag im Monat Kneipe machen. Dafür dann gut gefüllt mit netten Menschen und zumindest geplant immer ab 19h mit inhaltlichem Input.

Starten wird der inhaltlicher Input im Februar mit einer Mobilisierungsveranstaltung von Genoss*innen aus Emsdetten, die am 15. März eine Demonstration von, mit und für die Arbeiter*innen der Taubenstraße durchführen werden.

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30.8. um 20 Uhr: Raus aus der Matrix. Lesung mit Levi

Welches Geschlecht haben deine Socken?
Was ist Genderterror,
und wie Queer ist eigentlich
das Gesundheitsamt?

Kurzgeschichten und Gedichte
aus dem Tagebuch eines Hermaphroditen
vom Alltag außerhalb des 2-Geschlechter-Systems

Lesung Raus aus der Matrix mit Levi in der edition assemblage
FR. 30.8 – 20h – Krachtz, Nieberdingstr. 8, Münster

Lesung – Kneipe – Diskussion

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Schon wieder: Rassist_innen in Münster stoppen!

Diesmal „Pro Deutschland“

Die rassistische Partei „Pro Deutschland“ hat für Dienstag, den 27. August 2013 in Münster Kundgebungen vor der Moschee der Islamischen Gemeinschaft Münster e. V. und vor dem linken Infoladen „krachtz“ und damit auch vor dem direkt darüber liegenden „Don Quijote“ angemeldet. Obwohl „Pro Deutschland“ wie „Pro NRW“, „Pro Köln“ und andere (im Folgenden: „Pros“) keine expliziten Neonazis sind, gibt es doch viele personelle Überschneidungen mit Neonaziorganisationen und sie sind als eindeutig rechts und rassistisch einzuordnen. Ihr Schwerpunkt liegt hierbei auf der Hetze gegen vermeintliche und tatsächliche Muslime.

Wie auch in den letzten Jahren finden die Kundgebungen im Rahmen einer Wahlkampftour in verschiedenen Orten statt. War es 2012 eine Moschee in Münster-Hiltrup, so ist diesmal eine muslimische Gemeinde im Norden der Stadt betroffen. Das Konzept der „Pros“ ist hierbei nicht eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung, in welcher Inhalte transportiert werden. Es geht ihnen vielmehr darum im Vorfeld und Nachgang der Veranstaltungen durch die eigene Skandalisierung möglichst viel Erwähnung in den Medien zu bekommen und somit Öffentlichkeit zu schaffen, um sich aus der wahlpolitischen Bedeutungslosigkeit herauszupupsen. Um das Spektrum derjenigen zu erweitern, die sich gegen rassistische Hetze vor ihren Räumlichkeiten wehren und somit zu dem Wahlkampfkonzept ungewollt beitragen, trifft es in diesem Jahr auch flächendeckend linke Läden und Autonome Zentren. In nahezu jeder Stadt, welche die „Pros“ besuchen stehen eine Moschee und ein linker Laden auf der Liste.

Wie damit umgehen?

Um dieses Konzept der Öffentlichkeitswirksamkeit ad absurdum zu führen, könnte eine Möglichkeit sein die „Pros“ einfach zu ignorieren und sie stillschweigend machen zu lassen. Keine Aufmerksamkeit, gescheitertes Konzept der „Pros“, so soll das sein – könnte man meinen. Aber es geht bei öffentlichem Widerstand um mehr.

Rassismus benennen: Rassismus jeglicher Couleur muss benannt werden. Sei es die NPD, die „Alternative für Deutschland“, die Identitäre Bewegung oder eine Pro-Organisation. Aber auch institutioneller Rassismus, Abschiebungen oder parteipolitische rassistische Hetze gegen Migrant_innen aus Rumänien wie von Innenminister Friedrich. Das Benennen von Rassismus gehört zu dem wichtigen öffentlichen Diskurs über Menschenverachtende Einstellungen. Schweigen ist feige. Rassistische Hetze ist immer gefährlich.

Solidarität gegen Rassismus: Zahllose Beispiele zeigen, dass es oftmals keine gesellschaftliche Solidarität gegen Rassismus gibt. Vielleicht auch wegen den eigenen gesamtgesellschaftlichen rassistischen Denkmustern. Solidarität gegen rassistische Ausgrenzung zeigen ist am Dienstag notwendig!

Öffentliche Räume aktiv gestalten: Wenn Rassist_innen sich öffentlichen Raum nehmen wollen, dann liegt es an uns, ihnen diesen nicht zu geben. Darüber hinaus müssen wir aber auch aktiv ein solidarisches, diskriminierungsfreies Miteinander gestalten, linke Läden sind ein Versuch.

Rassist_innen schlechte Erfahrungen bereiten: Je frustrierender die eigene Kundgebung wird, desto weniger erfolgreich wird diese durch die Teilnehmer_innen wahrgenommen, insbesondere wenn ihnen die eigene Ohnmacht demonstriert wird. Als Beispiel lässt sich wunderbar die NPD-Kundgebung in Münster im August 2013 anführen. Dort wurde die NPD durchgehend durch Gegenproteste übertönt und durch die Zivilgesellschaft 3 Stunden an ihrer Abreise gehindert. Die Neonazis waren sichtbar genervt, was unter anderem an einem Facebookeintrag des Anwesenden NPD-Kaders Holger Apfel erkennbar war: „Ich bin jetzt seit 24 Jahren dabei und einiges […] gewohnt, […] aber das heute Erlebte stellt Vieles in den Schatten.“

Linke Läden verteidigen: Auch ist die Kundgebung von den „Pros“ als Angriff auf linke Läden zu verstehen. Das lassen wir uns nicht bieten. Unsere Solidarität gegen eure Hetze!

Kommt vorbei! Macht mit!

Das „krachtz“ und das „Don Quijote“ haben am Montagabend Dienstag ganztägig geöffnet und laden alle herzlich ein vorbeizukommen. Als gemeinsamer Treff- und Infopunkt scheint uns dies angemessen. Es wird lecker Essen und nette Gesellschaft geben.

In diesem Sinne hoffen wir auf breite, solidarische Gegenproteste vor der Islamischen Gemeinde und dem „krachtz“ und in allen anderen Städten, die „Pro Deutschland“ heimsucht.

Rassist_innen stoppen! Erst die NPD – jetzt „Pro Deutschland“!

Linke Alternativen stärken!

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28.06. Diskussionsveranstaltung zu Religion und Politik

Hiermit laden wir euch zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Befreiungstheologischen Netzwerk Münster und der Emanzipatorischen Antifa Münster ein. Wir fragen uns ob Religion und Emanzipation nicht ein Widerspruch sind, ob sie nebeneinander existieren können oder ob sie sich sogar gegenseitig bedingen? Das und alles was euch zu dem Thema noch so durch den Kopf geht, wollen wir zusammen diskutieren. Also kommt vorbei und bringt euch ein.
Am Freitag, den 28.06. um 20h im krachtz, Nieberdingstraße 8.

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14. Juni Vortrag: Türkischer Nationalismus am Beispiel der „Grauen Wölfe“

Die „Grauen Wölfe“ (Bozkurtlar) sind eine paramilitärische Kommandoeinheit der türkisch-ultranationalistischen Rechtspartei „Milliyetçi Hareket Partisi“ (MHP), deren Ziel es ist, alle nichttürkischen “Völker” zu assimilieren und ein „Großtürkisches Reich“ (Turan) zu errichten, das sich vom Balkan bis nach China erstreckt, um alle “Turkvölker” der Welt zu vereinigen.

Die MHP stellt heute die drittstärkste Fraktion im türkischen Parlament dar und hat damit eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Die Ideologie der MHP und ihrer Nebenorganisationen stützt sich auf folgende Kernelemente: Panturkismus/Panturanismus, rassistischer Nationalismus, Führerprinzipien, antidemokratische Grundhaltung, Antikommunismus und dem Islam.

Die MHP gründete Anfang der 70er Jahre die MHP-Auslandsvertretung. Die größte Auslandsvertretung der MHP war in Deutschland. Nach steigenden Gewalttaten durch die „Grauen Wölfe“, untersagte das türkische Verfassungsgericht auf Druck einiger europäischen Staaten, 1976 den türkischen Parteien im Ausland Parteiorganisationen zu unterhalten. Die MHP-Organisationen arbeiten seitdem als „Kultur- und Islamische Vereine“ weiter und machen Gebetsräume, Moscheen sowie Cafés zu ihrem Hauptbetätigungsfeld. In der Bundesrepublik haben sich diese Organisationen fest etabliert und versuchen u.a. durch kulturelle, sportliche, politische und soziale Aktivitäten besonders die türkischen Jugendlichen für ihre nationalistische Ideologie zu fanatisieren.

In dem Vortrag versuchen wir u.a. folgende Fragen zu beantworten: Welche Wurzeln haben türkische rechtsradikale Ideologien? Wie arbeiten die Grauen Wölfe? Welche Vernetzungen bestehen z.B. zu deutschen Parteien und Jugendorganisationen? Welche Bedeutung haben die Grauen Wölfe in Deutschland? Was kann gegen solche Organisationen getan werden?

14. Juni // 20h // krachtz // Niebderdingstraße 8

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Planungstreffen Busanreise zum NSU-Prozessbeginn

Mitte April wird der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe und Unterstützer der Terrorgruppe in München beginnen. Für den Samstag vorher, den 13. April 2013 wird in München zu einer Demonstration aufgerufen.
Einige Fakten zu dem Prozess: Bis zu zweieinhalb Jahre Prozesszeit, über 60 Nebenkläger_innen, ein eigens umgebauter Prozesssaal, Medien aus aller Welt, Anklage gegen Zschäpe unter anderem wegen Mittäterschaft bei den Morden.

Es ist wichtig nach München zu fahren!

Jahrelang konnten Nazis unentdeckt und unverdächtigt von Staat, Öffentlichkeit, Antifaschist_innen und Antirassit_innen planvoll Morden. Dass Nazis morden wird auf jeder Antinazi-Demo skandiert. Dass Nazis zu einer solch gezielten Mordserie ein Jahrzehnt lang fähig und willig sind, das war schwer vorstellbar und erst recht nicht Teil einer antifaschistischen Praxis.
Dieses Versagen gilt es nun aufzuarbeiten. Teil dessen ist die Demo in München. Der Auftakt des Prozesses muss auch der Auftakt zu einer (selbst)kritischen öffentlichen, antifaschistischen Auseinandersetzung mit diesem sein.

Machen wir Lärm, stellen wir die richtigen Fragen, erneuern wir unsere Praxis!
Deswegen laden wir euch alle zu einem Vorbereitungs- und Planungstreffen am 16. März 2013 um 16 Uhr im krachtz ein, bei dem wir über eine gemeinsame Busanreise aus Münster und Umgebung sprechen wollen.

Für mehr Infos zur Demo und zum Prozess: nsuprozess.blogsport.de

Die Emanzipatorische Antifa Münster

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Wichtig: Die Veranstaltung am 08.12.12: „Es ist nicht die Krise – Es ist das System!“ muss leider kurzfristig ausfallen

Achtung+Achtung+Achtung+Achtung+Achtung+Achtung+Achtung+Achtung+
Die Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden!
Der Referent fällt leider aus… Wir werden die Veranstaltung aber demnächst nachholen! Versprochen!

Euer >>krachtz<<

Hochverehrtes krachtz-Publikum!

Wir möchten euch herzlichst zu einer weiteren großartigen Veranstaltung bei uns im Laden einladen. Diesmal geht es um die aktuelle Situation in Griechenland.

Neben dem Spardiktat der sogenannten Troika, rassistischer Abschottungspolitik nach Innen und der Renaissance der faschistischen Bewegung, verschärft sich die Lage in Griechenland weiter rasant.
Aber es gibt auch positive Entwicklungen zu vermelden, die sich in Selbstorganisation und Gegenmacht durch soziale Bewegungen ausdrücken. Ralf Dreis, Griechischübersetzer, Journalist und FAU-Aktivist wird uns in einem bebilderten Vortrag von all diesen Entwicklungen am 08.12.12 in den Räumlichkeiten des >>krachtz<< an der Nieberdingstr. 8, berichten. Zu dieser Bündnis-Veranstaltung laden euch die Emanzipatorische Antifa Münster (EAM), die FAU-Münster, das krachtz-Ladenplenum, die Schwarz-Rote-Hilfe Münster, sowie die Freirauminitiative ganz herzlich ein.

Wir möchten euch darüber hinaus bitten, evtl. eine kleine Spende mitzubringen, die wir gerne den (in den Knästen) kämpfenden Aktivist*innen in Griechenland zukommen lassen wollen.
Bis dahin!

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