Freitag, 30.03.2012: Wem gehört die Stadt?

Freitag, den 30. März um 20 Uhr im krachtz – Linker Infoladen am Nieberding 8:



Wir freuen uns auf euch!

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Knäste zu Baulücken

Freitag, den 23. März um 20 Uhr im krachtz – Linker Infoladen am Nieberding 8

20 Uhr im krachtz - Linker Infoladen am Nieberding 8

Buchvorstellung zum Thema Knäste mit dem Projekt bau_lücken aus Hannover


projekt baul_cken
Abrisse
innen- und außenansichten einsperrender institutionen
128 Seiten, 12.80 Euro
ISBN 978-3-942885-06-5
edition assemblage

Das Projekt Baulücken zeigt grundlegende kritische Positionen zum Thema Gefängnisse auf. Berücksichtigt werden dabei die verschiedenen Sichtweisen von Gefangenen, Aktivist_innen aus verschiedenen Ländern und Antwält_innen, die über eine isolierte Betrachtung der Institution Gefängnis hinaus weisen. Die Vielfalt der behandelten Themen reicht von Arbeit im Knast, “Resozialisierung”, Sicherheitsverwahrung bis hin zur Situation weiblicher Gefangener.

Ob nun die eigene Erfahrung oder Nachdenken über “drinnen” und “draussen” ausschlaggebend für ein Interesse an Knast ist, diese Veranstaltung sei allen empfohlen, denen der eine oder andere Laut von sich schließenden Türen quer durch den Kopf hallt.

Veranstalter*innen:

krachtz | edition assemblage | asta fh münster

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Begegnungen auf der Trans*fläche

Freitag 24. Februar um 20 Uhr, edition assemblage

Das kollektiv_sternchen_und_steine stellt vor:

Begegnungen auf der Trans*fläche
– reflektiert 52 Momente des transnormalen Alltags

ca. 12 Abb. | ca. 128 Seiten, farbige Broschur, ca. 9,80 Euro
ISBN 978-3-942885-12-6
erscheint ca. März 2012 in der edition assembage

Vielschichtige Kurzgeschichten und Zeichnungen erzählen von den Absurditäten des Trans*alltags. Aus der Sicht von autonomen/anarchistischen/queer-feministischen trans*Leuten (so wasgibt’s!) und ihrem Umfeld. Bücher, die sich geisteswissenschaftlich oder medizinisch mit dem „Phänomen“trans* beschäftigen gibt es viele. Hier ist endlich ein Buch mit Geschichten und Bildern, über die mensch auch mal herzhaft und befreiend lachen kann – der Zwang, sich 1nem von 2 Geschlechtern zuordnen zu müssen, bringt reichlich groteske Situationen hervor.

Das Ganze als Kollektiv herauszugeben ist uns auch als politischer Ausdruck ein Anliegen – besonders zu einer Zeit, in der Individualisierung groß geschrieben wird. Zudem beinhaltet es für uns, dass wir miteinander zu tun haben und wir die vielfältigen normierenden/diskriminierenden/repressiven Situationen nicht als persönliche Einzelerlebnisse wahrnehmen, sondern als Teil eines Gesamtkomplexes, dem wir gemeinsam etwas entgegensetzen möchten.

Veranstalter*innen:
Asta FH Münster,
assemblage e.v.
Infoladen Krachtz

Freitags – 20h – Filme, Vorträge, Diskussionen, Austausch und Kneipe – gestaltet von den jeweiligen Gruppen: Archiv Münster links unten, edition essemblage, Emanzipatorische Antifa Münster, Freirauminitiative, Ladyfest Münster, Schwarz-Rote-Hilfe Münster – krachtz.blogsport.eu

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Film und Diskussion: Pogrom von Hoyerswerda

Freitag, 27. Januar 2012, 20 Uhr:

Viele habe ich erkannt

Film und Diskussion

In der Art eines Gedächnisprotokolls schildert Manuell Alexandre die von ihm erlebten Arbeits- und Lebensbedingungen, erzählt von den deutschen KollegInnen und NachbarInnen, von der Betriebsleitung, von dem, was nach dem Pogrom im September 1991 passierte. Im Video wird das Pogrom von Hoyerswerda nicht als isoliert zu betrachtendes Phänomen dargestellt, sondern in den Kontext der Alltagserfahrung eines schwarzen Menschen gestellt. Es versucht klarzustellen, daß die Ursachen der rassistischen Gewalt eben nicht bei sozialen Problemen, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot liegen.

Freitags-“Kneipe“! – 20 h
Infoladen Krachtz
Nieberdingstr. 8 (bei Lappe)
Münster

mit Filmen, Vorträgen, Diskussionen, Austausch und Kneipe von den jeweiligen Gruppen: Archiv Münster links unten, edition essemblage, Emanzipatorische Antifa Münster, Freirauminitiative, Ladyfest Münster, Schwarz-Rote-Hilfe Münster – http://krachtz.blogsport.eu/

jeden 4. Freitag, edition assemblage

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archiv_muenster_linksunten

das uwz-archiv ging dieses jahr nach duisburg, dort wird es dem afas (archiv für alternatives schrifttum) angegliedert #### einige überreste des uwz-archivs sind in münster verblieben, daraus entsteht nun das ‘archiv_muenster_linksunten’ #### es ist seit einigen monaten aufgebaut im linken infoladen ‘krachtz’, nieberdingsstraße 8, 48155 münster #### nutzt das archiv und bringt materialien vorbei, wenn ihr welche habt

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Vortrag: „Es war eben so willkürlich“– Antisemitismus als Herrschaftsverhältnis in der DDR

Freitag 18.11.2011, 20 Uhr

Mit dem AK „Stalin hat uns das Herz gebrochen“ der Naturfreundejugend Berlin

Voller Enthusiasmus remigrierten jüdische Kommunist_innen nach dem Sieg über Nazi-Deutschland in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), um sich am Aufbau des Sozialismus zu beteiligen. Mit dem antifaschistischen und antikapitalistischen Selbstverständnis des jungen Staates galt es, das notwendig falsche Bewusstsein der Bevölkerungsmehrheit, die sich noch wenige Jahre zuvor für Nationalsozialismus, Antisemitismus und Rassismus begeistert hatte, zu überwinden. Doch die Bindung der SED an Stalin führte schnell zur bitteren Enttäuschung. Im Zuge der stalinistischen „Säuberungen“ Anfang der 1950er Jahre wurden in den in Osteuropa stattfindenden Schauprozessen antisemitische Ressentiments mobilisiert. Auch in der DDR wurden Kommunist_innen durch ihre eigenen Genossinnen und Genossen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft als „Zionisten“, „westliche Spione“ und „Kosmopoliten“ diffamiert.
Mit der Veranstaltung sollen die Verschiedenen Aspekte des Antisemitismus in der Politik der SED, aber auch in der Bevölkerung vorgestellt und anhand von Thesen diskutiert werden. Es wird der Fragen nachgegangen: Wann und wo die Brüche lagen, bei denen autoritäre Parteipolitik revolutionäre, emanzipatorische Positionen ausschlossen und sich antisemitischer Rhetorik und Praxis bediente wurde?

Eine Veranstaltung des AstA der Uni Münster- Projektstelle Rassismuskritik,
in Zusammenarbeit mit der emanzipatorischen antifa münster
Mehr Infos – auch zu den anderen Terminen – unter:
http://interventionenms.blogsport.de/ oder

http://www.facebook.com/interventionenms

Einlassvorbehalt:
Die Veranstalter_innen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, sexistische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

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Rassismus in der Leistungsgesellschaft und die Sarrazindebatte

Freitag 21.10.2011, 20 Uhr

Die “Sarrazindebatte” führte zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken.

Der Ende August erschienene Sammelband “Rassismus in der Leistungsgesellschaft” fragt nach den Hintergründen und Bedingungen für die Erfolgsgeschichte des Sarrazin-Buches. Wie ist die ‚Sarrazindebatte‘ mit hegemonialen Diskursen und Bestrebungen von Teilen der Elite verbunden? Wie werden die Themen Einwanderung und Ökonomie, Rassismus und Leistungsgesellschaft miteinander verknüpft?

Sebastian Friedrich, Herausgeber des Sammelbandes, wird in der Veranstaltung einen Überblick zu diesen Debatten geben und den Sammelband vorstellen.

Über den Autor: Sebastian Friedrich lebt in Berlin, ist Redakteur von kritisch-lesen.de, freier Mitarbeiter der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin, Aktiv bei KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt), Mitglied des AK Rechts und der Diskurswerkstatt des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und aktiv im Netzwerk der edition assemblage in Münster.

Eine Veranstaltung des AstA der Uni Münster- Projektstelle Rassismuskritik,

in Zusammenarbeit mit edition assemblage

www.asta.ms

www.edition-assemblage.de/

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Der Laden

Politics is this years thing!

Falls du es nicht eh schon wusstest – hier trifft sich ein politisch linker Haufen.
Was wir (und du?) draus machen, machen wir gemeinsam. Wohin die gemeinsame Reise geht – das entscheiden wir alle. Zusammen. In respektvollem Umgang. Im Bemühen um Konsens.

Es gibt den chilligen Kneipenabend – mit Kicker, ohne Konsumzwang. Aber wir sind keine Kneipe.
Kulturevents finden hier ihren Raum – aber wir sind kein Kulturzentrum.
Es gibt zahlreiche politische Vortragsveranstaltungen und Workshops. Aber mit Parteien haben die meisten von uns nicht viel am Hut.
Es gibt ein Münster-Archiv zu den letzten Jahrzehnten linker Politik, das zum ausgiebigen Stöbern einlädt. Aber wir sind keine Bibliothek.
Wir haben einen Kamin. Aber wir sind kein großbürgerlicher Salon.
Wir lachen, arbeiten, diskutieren, mögen und zoffen uns hier.

Der Laden hier ist nicht die Welt. Aber eine kleine, feine, Übergangslösung mit unkommerziellem Charakter auf dem Weg zu einem großen sozialen Zentrum für Münster und die Region!

Du bist uns herzlich willkommen!!
Egal, ob du nur eine Brause oder ein Bier trinken möchtest.
Oder ob du einen Raum für deine politische oder kulturelle Veranstaltung suchst.
Oder ob du dich in einer der Gruppen im Laden engagieren möchtest.
Oder ob du den Laden mitgestalten willst.

Schau doch einfach mal rein!

Ein Raum für alle!

Wir wünschen uns ein Ladenklima, in dem alle (unterstrichen und kursiv) darauf achten, dass sich alle wohlfühlen können.

(… dazu wäre es beispielsweise auch hilfreich, die Leute, die helfen den Laden zu organisieren, nicht als allein verantwortliches Service-Dienstleistungsteam für Einkauf, Spülen, Müllbeseitigung etc. mißzuverstehen…)

Open to all gender!

… außer es wird für eine Veranstaltung ausdrücklich anders angekündigt.

No sexism!

Wir dulden keinen Sexismus und keine sexualisierte Gewalt – egal in welcher Form. Unser Laden orientiert sich diesbezüglich an Konzepten wie Definitionsmacht und Parteilichkeit für Betroffene sexualisierter Übergriffe und Gewalt.

Bei Schwierigkeiten kannst du dich immer gerne an die Leute wenden, die gerade den Kneipenabend machen.

Mackertum darf zu Hause bleiben!

No racism – no antisemitism – no nationalism!

Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus zählen – wie der Sexismus – zu den Dingen, auf die wir grundsätzlich keinen Bock haben, mit denen wir aber tagtäglich in dieser Gesellschaft konfrontiert werden.

Wir geben uns Mühe, Diskriminierung und Ausgrenzung in all ihren genannten und nicht genannten Formen so gut es geht zu vermeiden und zu verhindern – eben damit sich hier im Laden alle wohlfühlen können!

Wir sind darin allerdings nicht perfekt: Diese Gesellschaft denkt und lebt in ausgesprochenen wie unausgesprochenen Hierarchien, verteilt und entzieht meist ungefragt Privilegien aufgrund von Zuschreibungen wie Hautfarbe, Geschlecht, Klasse, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung und vielem anderem mehr.
Das Wissen darüber und über die Schwierigkeiten im Bemühen, sich davon zu lösen, ist allerdings nichts, was wir achselzuckend hinnehmen – sondern Ansporn, daran zu arbeiten!

No Nazis!

Rechte und neonazistisches Gesocks in all seinen widerlichen Formen bekommt hier bei uns, was es verdient: Absolut null Toleranz.

Stichwort Barrieren

Unser Laden liegt ebenerdig und alle Räumlichkeiten sind stufenlos erreichbar.
Die Durchgänge sind allerdings relativ schmal – nähere Infos hierzu findest du auf unserer Homepage. Wir bemühen uns bei Veranstaltungen eine*n Gebärdendolmetscher*in zu besorgen. Es wäre hilfreich wenn du dich bei Bedarf vorher melden könntest, damit das auch gewährleistet ist.

Open to fair comment …

Wir freuen uns über Feedback und sind dankbar für kritische Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge – persönlich oder über unsere Feedbackbox.

Changing realities!

Heute ist dies unser Laden.
Morgen erstreiten wir uns ein großes soziales Zentrum für die Region – mit Platz für die Vielfalt unserer Utopien.
Und bis zu einer besseren Welt dauert es auch nicht mehr lange :-)

Wer kann dazu schon Nein sagen?

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